Übersicht der ökologischen Massnahmen und Ergebnisse aus Maturitätsarbeiten

Wie die Abbildungen 1 und 2 zeigen waren mit dem Bau des Staffeleggzubringers (2004 bis 2010) weitreichende Eingriffe in die bestehende Landschaft verbunden.

Abb. 1: Vor Baubeginn (maps.google.ch, besucht: vor 2003)
Abb. 1: Vor Baubeginn (maps.google.ch, besucht: vor 2003)
Abb. 2: Situation heute (maps.google.ch, besucht: 25.02.2012)
Abb. 2: Situation heute (maps.google.ch, besucht: 25.02.2012)

Aufgrund eines Urteils des Verwaltungsgerichtes wurden in Zusammenhang mit dem Strassenbau unter anderem folgende ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen realisiert:

 

Massnahmen im Bereich Landschaft

- Erweiterung der Suhreaue und Schaffung eines strukturreichen Gewässerabschnittes.

- Aufwertung des Schachenwaldes durch Rückverlegen des bestehenden Aare-

Hochwasserdammes.

 

Massnahmen im Bereich Vegetation

- Flachgründige Magerwiesen auf den kiesig-sandigen Abgrabungsflächen sowie den

neu entstandenen Rohbodenflächen.

- Förderung von Auenwaldarten.

 

Massnahmen im Bereich Fauna

- Sicherung der Schlüsselstelle für einen funktionellen Wildwechsel für Reh, Wild-

schwein, Dachs und Fuchs.

- Kleintierdurchlass unter der neuen Strasse für Fuchs, Dachs und kleine Marderarten.

- Sohlgleiten beim bestehenden Suhreabsturz und bei der Mündung sollen Fischen den

Durchgang ermöglichen.

- Amphibien- und Reptilienlebensräume in Form von kleinen Laichgewässern.

- Besonnte Lebensräume für Reptilien wie Mauereidechse, Zauneidechse

und Ringelnatter an gehölzarmen, extensiv gepflegten Böschungen.

(http://www.ag.ch/staffeleggstrasse/de/pub/projekt/projektbestandteile/oekologie.php)

 

Ökologisch besonders wertvoll sind das neu geschaffene Seitengewässer der Aare mit der neuen Weichholzaue, welche durch Baggerarbeiten sowie eine Rückversetzung des Hochwasserdammes entstanden sind.

 

Die aufgeführten Maturitätsarbeiten leisten einen Beitrag an die Erfolgskontrolle zu den realisierten ökologischen Ausgleichsmassnahmen . Es geht um die Frage: Wie werden die neuen Auengebiete durch verschiedene Wirbeltierklassen besiedelt?

 

-         Simon Hirschhofer: Säugetiere in den Auen beim neuen Staffeleggzubringer

(AKSA 2011/12)

-         Florence Blanckarts: Die Avifauna beim Staffeleggzubringer (AKSA 2011/12)

Abb 3: Die Karte zeigt die wichtigsten Bereiche des neu gestalteten Gebietes  auf. (maps.google-earth.ch, besucht: 25.02.2012)
Abb 3: Die Karte zeigt die wichtigsten Bereiche des neu gestalteten Gebietes auf. (maps.google-earth.ch, besucht: 25.02.2012)